|
Passives
|
|
Dienstag, 09. März 2010 um 08:56 Uhr |
|
Wie lassen sich Online-Aktivismus und Straßenprotest miteinander verknüpfen?
Eine Diskussion von (und mit) dem Bleib-passiv-Team, Jan Haase (greenaction.de), Jörn Alexander (bewegung.taz.de) und natürlich mit euch... Im Rahmen der 7. Linken Medienakademie wollen wir am Donnerstag, den 11. März, um 17.00 Uhr in der HTW Berlin (Raum C 253 HS) gemeinsam mit dem Publikum und unseren Gästen diskutieren, inwieweit Medienaktivismus die Organisation und Wirkungskraft von Aktionen und Kampagnen stärken kann. Folgende Aspekte sollen dabei unter anderem zur Sprache kommen: Liegt die Zukunft des Protests im Internet? Werden reine Online-Kampagnen den Protest auf der Straße irgendwann gänzlich verdrängen oder bleibt Straßenprotest unersetzlich? Wovon hängt die Wirksamkeit von Online- und "Offline"-Aktionen ab? Eignen sich bestimmte Themen oder Zielgruppen besonders für eine der beiden Aktionsformen? Wir freuen uns auf eine aufregende Diskussion mit Euch. Eure Passivisten 0 Kommentare lesen... >> |
|
|
Geschäftliches
|
|
Donnerstag, 04. März 2010 um 14:43 Uhr |
|
In Berlin Lichtenberg wollen engagierte und leidenschaftliche Konsumenten den Bezirk mittels eines Bürgerentscheids dazu zwingen, den Bau eines riesigen Supermarktes einer großen Kette zu genehmigen. Am 21. März sind nun alle Bürgerinnen und Bürger des Stadtteils aufgerufen den letzten umliegenden Einzelhändlern den endgültigen Todesstoß zu verpassen und das ungehemmte Shoppen und die Konzern-Profite zu ermöglichen – wenn das mal keine Demokratie ist. Verstehen muss die Geiz-ist-geil-ich-kauf-mich-doof-Fraktion nur noch diesen Satz, den es mit Ja oder Nein zu beantworten gilt: „Stimmen Sie für das Ersuchen an das Bezirksamt, in Abänderung der bisherigen Beschlusslage, das eingeleitete Verfahren zur Aufstellung des Bebauungsplans 11-43 nicht fortzuführen, durch welches die Ansiedlung eines Globus-SB-Warenhauses an der Landsberger Allee 360/362 verhindert wird.“ Wir sind gespannt auf die Diskussion, welche Antwort die richtige ist, um den Konsumtempel zu verhindern! 0 Kommentare lesen... >> |
|
Staatisches
|
|
Donnerstag, 25. Februar 2010 um 22:08 Uhr |
|
Alle Jahre wieder winken die Staats- und Regierungschefs der acht selbsternannten Führungsmächte auf ihren Gipfeln in die Kameras, um der Welt zu signalisieren, dass sie soeben mal wieder die Welt gerettet hätten. Kein G8-Gipfel vergeht ohne mitleidsheuchelnde und großspurige Zusagen bezüglich der Bekämpfung von Aids und der Aufstockung der Entwicklungshilfe. Doch außer den Journalisten, die sich gerne im Licht des Spektakels sonnen, und Bob Geldof, der schon längst an akutem Sonnenbrand kollabiert sein müsste, glaubt eigentlich niemand mehr so recht an die abgegebenen Versprechen. Zu recht, wie sich in regelmäßigen Abständen zeigt. Die neueste Meldung: Deutschland ist derart bemüht seine Entwicklungshilfezahlen nach oben zu korrigieren, dass auch der Bau von Unterkünften für die Bundeswehr in Afghanistan und die Abschiebung von Flüchtlingen mit einberechnet werden. 0 Kommentare lesen... >> |
|
Weiterlesen...
|
|
Hintergründiges
|
|
Montag, 22. Februar 2010 um 21:41 Uhr |
|
Das Kino Babylon in Berlin Mitte war bei der diesjährigen Berlinale das Premierenkino der Sektion »Generation 14plus« und eine Spielstätte für das »Berlinale Special«. Doch während die 60. Berlinale dieses Jahr Jubiläum feierte, fand hinter den Kulissen des Babylon ein Jahrestag ganz anderer Art statt: seit einem Jahr kämpft dort ein gewerkschaftlich organisierter Teil der Kinobelegschaft gegen Dumpinglöhne und schlechte Arbeitsbedingungen. Am vergangenen Samstag, als drinnen Bären verliehen wurden, demonstrierten draußen am Potsdamer Platz hunderte Menschen für Gewerkschaftsfreiheit und die Rechte von Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern.
2 Kommentare lesen... >> |
|
Weiterlesen...
|
|
Mediales
|
|
Donnerstag, 18. Februar 2010 um 18:28 Uhr |
|

Dass Journalisten in diesem Land ihrer eigentlichen Aufgabe vielfach nur noch ungenügend gerecht werden, hat uns auf diesem Blog schon häufiger beschäftigt. Wenn man sich das Dilemma so ansieht, ist die Fragestellung einer Serie in der Süddeutschen nur all zu gerechtfertigt: „Wozu noch Journalismus?“ Einen empfehlenswerten Beitrag liefert nun der Freitag-Herausgeber Jakob Augstein, der in „Das ist nicht Ihr Kanzleramt!“ aufzeigt, dass das Hauptproblem im Selbstverständnis vieler Journalisten begründet liegt. 5 Kommentare lesen... >> |
|
Weiterlesen...
|
|
|
|
|
<< Start < Zurück 1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 Weiter > Ende >>
|
|
Seite 1 von 16 |